Kintsugi
There is a crack in everything. That’s how the light gets in.
(Leonard Cohen)
Akzeptanz von Verletzungen und Brüchen
Beim Kintsugi werden zerbrochene Gegenstände nicht versteckt oder weggeworfen, sondern sichtbar repariert und mit Gold hervorgehoben. Das zeigt, dass Brüche und Verletzungen zum Lebensweg gehören und Teil unserer Geschichte sind. Ebenso bedeutet Resilienz, Verletzungen und Rückschläge anzuerkennen, statt sie zu verleugnen.
Kintsugi feiert die Schönheit im Unvollkommenen und Akzeptanz der eigenen Verletzlichkeit. Resilienz bedeutet oft, die eigene Verletzlichkeit zu akzeptieren und trotzdem weiterzumachen, anstatt sich von Perfektion oder Kontrolle überwältigen zu lassen.
Kontinuität und Neubeginn
Ein zerbrochenes Kintsugi-Geschirr wird durch die Reparatur wieder eins, oft noch schöner als vorher. Das steht für die Fähigkeit, nach Rückschlägen neu anzufangen und gestärkt daraus hervorzugehen. Resilienz ist genau diese Fähigkeit, sich nach Schwierigkeiten neu zu orientieren und weiterzumachen.
Kintsugi ermöglicht einen Perspektivwechsel und lehrt uns, Verletzungen nicht zu verbergen, sondern sie als Teil unserer Geschichte und unseres Wachstums zu akzeptieren. Es zeigt, dass aus Bruchstücken etwas Neues, Wunderschönes entstehen kann. Diese Philosophie spiegelt die Essenz der Resilienz wider: die Fähigkeit, aus Schwierigkeiten gestärkt hervorzugehen und die eigene Verletzlichkeit als Quelle der Stärke zu sehen
Termine und Angebote für Kintsugi-Workshops finden Sie hier .
Und gerne gestalte ich auf Anfrage für Sie auch einen individuellen Workshop.
Das wahre Leben der Schale begann in dem Moment, als sie fallen gelassen wurde
(Japanisches Sprichwort)
















